Kosten


Auch wir können unseren Mandanten unsere Beratungsleistungen nicht kostenlos anbieten – unsere Leistungen rechnen wir im Regelfall nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) mit dazugehörigem Vergütungsverzeichnis (RVG VV) ab.

Regelmäßig in Strafsachen und auf Wunsch auch in streitwertabhängigen Sachen vereinbaren wir mit Ihnen ein Zeithonorar, soweit dieses sachlich und nach dem Wert der Angelegenheit angemessen ist und keine Abrechnung nach der Gebührenordnung bzw. dem RVG gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist.

Alternativ können wir mit Ihnen aber auch ein der Bedeutung des Falles angemessenes Pauschalhonorar vereinbaren. Dieses wird nur bei evidentem Missverhältnis zu unserem tatsächlichen Arbeitsaufwand nach oben oder unten angepasst.

Bitte beachten Sie, dass eine kostenlose Beratung nach den Bestimmungen der Bundesrechtsanwaltsordnung nicht erlaubt ist. Auf der Basis eines Erfolgshonorars – soweit gesetzlich zulässig – werden wir nicht tätig.

Auf Wunsch erstellen wir – selbstverständlich kostenlos – vorab eine Abschätzung der voraussichtlich entstehenden Kosten.

Besitzen Sie eine Rechtsschutzversicherung und ist der Versicherungsfall eingetreten, bemühen wir uns für Sie um die Deckungszusage.

Allerdings können wir nicht garantieren, dass Ihre Rechtsschutzversicherung für alle anfallenden Kosten aufkommt. Wenn Sie z.B. einen Selbstbehalt vereinbart haben, muß dieser pro Rechtsschutzfall von Ihnen getragen werden. Wenn Sie vorsteuerabzugsberechtigt sind, müssen wir Ihnen nach Abschluß der Sache die Mehrwertsteuer in Rechnung stellen. Auch bei sonstigen Zahlungsdifferenzen mit der Versicherung müssen wir uns an Sie als unseren Auftraggeber halten.

Sofern die persönlichen Voraussetzungen vorliegen, erhalten Sie gegebenenfalls Beratungshilfe oder Prozesskostenhilfe. Beratungshilfe nach dem BerHG gewähren wir nur bei Vorlage eines Rechtsberatungsscheins (Amtsgericht). Bitte beachten Sie, daß bei Vorlage eines Rechtsberatungsscheins eine Gebühr von 15 € für die Beratung fällig wird (§ 8 Abs. 1 BerHG). Nachträgliche Beratungshilfe beantragen wir wegen des damit verbundenen erheblichen Aufwandes nicht. Ohne Rechtsberatungsschein erfolgt Abrechnung nach den sonst üblichen Sätzen. Für die Gewährung von Prozeßkostenhilfe benötigen Sie das Formular Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse. Für den Antrag auf Beratungshilfe benötigen Sie dieses Formular.

Wir werden auch als Pflichtverteidiger für Sie tätig. DIes geht allerdings nicht in jeder Strafsache, sondern nur bei den sogenannten Fällen der notwendigen Verteidigung nach § 140 StPO. Diese Fälle sind meistens mit erheblichem Arbeitsaufwand verbunden, weshalb auch in derartigen Fällen ggf. Zuzahlungen nötig werden.

Bitte kontaktieren Sie uns für weitere Informationen oder lesen Sie das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, daß wir nach der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) konkrete Rechtsberatungen, die über allgemeine Auskünfte hinausgehen und die nicht zu einem bereits bestehenden Mandatsverhältnis gehören, auch dann berechnen müssen, wenn sie “lediglich” per E-Mail oder telefonisch erfolgt sind. Auch rein beratend sind wir tätig.